Nicht nur die Verkehrsmittel auf
der anliegenden Straße wan-
delten sich. Die Gäste kamen im
Laufe der Jahre mit Pferden,
Bussen und Automobilen. Wie
alte Bilder erkennen lassen, war
vor dem Gasthof sogar eine
kleine Tankstelle.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Gasthof anno
1873. Fräulein Marie, Luise Lutze aus Berlin war
die erste Besitzerin.
Der
historische Landgasthof in
Germendorf musste zwar im Laufe
der Jahre viele Änderungen über
sich ergehen lassen, aber noch
heute besticht er durch seine
Urigkeit und seinen ländlichen
Charme.
Die jetzige Wirtin wollte einen be-
sonderen und einprägsamen
Namen für den Gasthof finden.
Jeder sollte zugleich wissen,
dass es hier von nun an humor-
voll und landmännisch, gemütlich
zugehen soll. Viele Jahre klang in
ihr die Melodie „Zum
Fröhlichen Landmann“ von
Schumann fort, die ihr kleiner
Sohn immer wieder auf dem Kla-
vier spielen musste. Und schon
war der neue Name geboren!
Lange
Jahre war der „Germendorfer Hof“ ein Begriff für gute deutsche Gastlichkeit.
Besonders gern erinnern sich Gäste an den
Schwoof in ihrer frühen Jugend an den
Wochenenden im Saal.
Der
Name des Hauses änderte sich einige Male. Historisch
unum-
gänglich wurde zu Kaiserszeiten natürlich
„Zum Fürsten Bismarck" eingekehrt.
Inzwischen
hat es sich herum gesprochen, daß die
Wirtin immer einen flotten Spruch parat hat, und daß
sie sogar gern einmal ein lustiges Liedchen zum
Besten gibt